Hauptspalte
Fortbildungen für Mitarbeitende im Sozial- und Gesundheitsbereich

Fortbildungen für das Jahr 2022
Ort: Beratungszentrum Alsterdorf, Paul-Stritter-Weg 7, 3. OG, 22297 Hamburg

Teilnehmer*innen-Begrenzung: 10 Personen
(bedingt durch die Hygienevorschriften zur Prävention der Coronaausbreitung)

In unseren Seminaren werden alle Hygieneregeln eingehalten: Abstandsregelung, Maskenpflicht
bis zur Einnahme des zugewiesenen Sitzplatzes, Händedesinfektion, Ausschluss bei Symptomen, Namensregistrierung, um im Falle einer Infektion alle schnell informieren zu können.
 

Donnerstag, 3.3.2022  von 12.00 bis 17.00 Uhr

Der emotionale Entwicklungsansatz – Verbessertes Verständnis von Verhalten bei Menschen mit intellektueller Entwicklungsstörung (SEED – Skala der Emotionalen Entwicklung)

Präsenzseminar
Referentin: Maren Prinz, Dipl.-Psych., Psycholog. Psychotherapeutin
Kosten: 85,– €

Das Seminar ist durch die Psychotherapeutenkammer Hamburg mit 9 FE akkreditiert.

Anmeldeformular: hier

Menschen mit einer geistigen Behinderung durchlaufen grundsätzlich die gleichen Entwicklungsphasen wie Menschen ohne Behinderungen. Aber: die Entwicklung kann verzögert oder unvollständig ablaufen. Der emotionale Entwicklungsstand kann sich also deutlich vom kognitiven Referenzalter unterscheiden. Die Diskrepanz zwischen emotionaler und kognitiver Entwicklung ergibt ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Problemverhalten und psychischen Störungen.

Die genaue Erfassung des emotionalen Entwicklungsstands ist somit wichtig, um:

  • grundlegenden emotionale Bedürfnisse und Antriebe zu erkennen,
  • Prozesse, die zu einem bestimmten Verhalten führen, zu erklären und zu verstehen,
  • einen angemessenen Umgang damit zu finden,
  • die Persönlichkeitsstruktur zu erkennen,
  • und damit die Weiterentwicklung der Persönlichkeit zu ermöglichen
  • sowie in Förderung und Beruf weder zu überfordern, noch zu unterfordern,
  • das zur Verfügung stehende therapeutische und pädagogische Spektrum anzupassen und zu erweitern.

Dieses Seminar bietet den Teilnehmer*innen, die Möglichkeit, den emotionalen Entwicklungsansatz kennen zu lernen sowie Möglichkeiten, herausforderndes Verhalten besser verstehen zu können und zu bewältigen.

Mittwoch, 16.3.2022  von 9.00 bis 16.30 Uhr

Palliative Care – Umgang mit Tod und Sterben bei Menschen mit geistiger Behinderung

Präsenzseminar
Referent: Dr. Michael Wunder
Kosten: 100,– €

Anmeldeformular: hier

Donnerstag, 7.4.2022  von 9.00 bis 16.30 Uhr

Autismus braucht eine Antwort

Grundlagenseminar
Referent: Uwe Herschleb, M.A. Inclusive Education / Integrative Heilpädagogik
Kosten: 100,– €

Anmeldeformular: hier

Donnerstag, 21.+ Freitag, 22.4.2022, sowie Donnerstag, 12. + Freitag, 13.5.2022 jeweils
von 9.30 bis 17.00 Uhr

Psychische Störungen bei Menschen mit intellektueller Entwicklungsstörung

Kompaktveranstaltung 4-tägig, Präsenzseminar
Referentin: Maren Prinz, Dipl. Psych., Psycholog. Psychotherapeutin
Kosten: 380,– €

Menschen mit Intelligenzminderung erkranken signifikant häufiger als die Allgemeinbevölkerung an psychischen Störungen. Sie zeigen zudem häufiger Verhaltensauffälligkeiten, die eine psychiatrisch-psychotherapeutische Versorgung notwendig machen. Dies stellt für die professionellen Helfer*innen häufig eine Herausforderung und nicht selten eine Belastung dar und erfordert spezifisches Fachwissen sowie die enge Zusammenarbeit zwischen psychiatrisch-psychotherapeutischem und heilpädagogischem Versorgungssystem unter Einbeziehung der verschiedenen Lebenswelten.

Anmeldeformular: hier

Donnerstag, 25.8.2022 von 12.00 bis 17.00 Uhr

Motivierende Gesprächsführung (Motivational Interviewing) –
Umgang mit Widerständen und Ambivalenzen in der Beratung

Präsenzseminar
Referentin: Maren Prinz, Dipl. Psych., Psycholog. Psychotherapeutin
Kosten: 85,– €

Wie kann man jemandem helfen, der ein schädigendes Verhaltensmuster nicht ändern will?
Wie kann man jemandem helfen, der sich ändern möchte, sich aber dazu nicht in der Lage fühlt?
Wie kann man jemandem, der eine Veränderung begonnen hat, dabei helfen, sie fortzuführen?

Die Motivierende Gesprächsführung soll darin unterstützen, die positiven und negativen Seiten eines (Problem-)Verhaltens deutlich zu erleben und gegeneinander abzuwägen sowie konkrete Änderungsziele zu formulieren und das Vorgehen zur Zielerreichung zu planen.

Anmeldeformular: hier

Donnerstag, 20.10.2022, von 09:00 bis 16:00 Uhr

Psychische Störungen - dargestellt anhand von Filmbeispielen

Präsenzseminar

Referent: Jörn Steenfatt, Dipl. Psych., Psycholog. Psychotherapeut

Kosten: 85,- €

Anmeldeformular: hier


Anhand von Ausschnitten aus Spielfilmen sollen ausgewählte psychische Störungen vorgestellt und erläutert werden. So zeigt allein schon der Vorspann zur "Klavierspielerin" (Haneke) eigentlich vieles, was man über eine Borderline-Störung wissen muss. Aber auch andere Beispiele geben eindrücklich Auskunft über Entstehung, Symptomatik und Verlauf einer psychischen Erkrankung ("Besser geht's nicht" - Zwangsstörung; "Das weiße Rauschen" – Schizophrenie; „Snow cake“ – Autismus).

Die Teilnehmer*innen können gern eigene Fallbeispiele einbringen.

 


Donnerstag, 20.10.2022  von 12.00 bis 17.00 Uhr

Der emotionale Entwicklungsansatz – Verbessertes Verständnis von Verhalten bei Menschen mit intellektueller Entwicklungsstörung (SEED – Skala der Emotionalen Entwicklung)

Präsenzseminar
Referentin: Maren Prinz, Dipl.-Psych., Psycholog. Psychotherapeutin
Kosten: 85,– €

Das Seminar ist durch die Psychotherapeutenkammer Hamburg mit 9 FE akkreditiert.


Anmeldeformular: hier

Menschen mit einer geistigen Behinderung durchlaufen grundsätzlich die gleichen Entwicklungsphasen wie Menschen ohne Behinderungen. Aber: die Entwicklung kann verzögert oder unvollständig ablaufen. Der emotionale Entwicklungsstand kann sich also deutlich vom kognitiven Referenzalter unterscheiden. Die Diskrepanz zwischen emotionaler und kognitiver Entwicklung ergibt ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Problemverhalten und psychischen Störungen.

Die genaue Erfassung des emotionalen Entwicklungsstands ist somit wichtig, um:

  • grundlegenden emotionale Bedürfnisse und Antriebe zu erkennen,
  • Prozesse, die zu einem bestimmten Verhalten führen, zu erklären und zu verstehen,
  • einen angemessenen Umgang damit zu finden,
  • die Persönlichkeitsstruktur zu erkennen,
  • und damit die Weiterentwicklung der Persönlichkeit zu ermöglichen
  • sowie in Förderung und Beruf weder zu überfordern, noch zu unterfordern,
  • das zur Verfügung stehende therapeutische und pädagogische Spektrum anzupassen und zu erweitern.

Dieses Seminar bietet den Teilnehmer*innen, die Möglichkeit, den emotionalen Entwicklungsansatz kennen zu lernen sowie Möglichkeiten, herausforderndes Verhalten besser verstehen zu können und zu bewält

 

Fortbildungen, ohne Vorgabe von Terminen,

In-House, Online oder im Beratungszentrum
die Sie bei uns buchen können:

Buchung über das Geschäftszimmer des Beratungszentrums

Ort und Zeit nach Wahl
Preise zur Orientierung: 550,– € halbtags, 1.150,– € ganztags
 

Psychische Erschöpfung in sozialen Interaktionsberufen

Referentin: Maren Prinz, Dipl. Psych., Psycholog. Psychotherapeutin

Die Entwicklung der heutigen Arbeitswelt, insbesondere in sozialen Interaktionsberufen, und die damit verbundenen hohen Arbeitsanforderungen führen immer häufiger zu einer Zunahme psychischer Belastungen, die sich negativ auf das gesundheitliche Wohlbefinden der Beschäftigten auswirken. Dies liegt vor allem an der Arbeitsverdichtung sowie einer zunehmenden Ökonomisierung des Arbeitsfeldes und ihren Begleiterscheinungen. Die Berufsgruppe der sog. sozialen Interaktionsberufe fühlt sich, aktuellen Forschungsergebnissen nach, immer weniger in der Lage, ihre Aufgaben vollständig und zum Wohle ihrer Klient*innen/Patient*innen durchzuführen.

Trotzdem hat es sich gezeigt, dass nicht alle Menschen gleichermaßen von Erschöpfung betroffen sind. Verantwortlich dafür sind Ressourcen und Schutzfaktoren, deren Vorhandensein eine konstruktive Belastungsbewältigung ermöglichen. Die Fähigkeit, sich selbst schwierigen Bedingungen erfolgreich anzupassen, und so, die eigene körperliche und geistige Gesundheit trotz widriger Umstände zu erhalten, ist in Gesundheitsberufen unabdingbar angesichts der physischen und psychischen Herausforderungen der Arbeit.

Selbstwirksamkeit und berufliche Sinnerfüllung als psychische Ressourcen
in sozialen Interaktionsberufen

Referentin: Maren Prinz, Dipl. Psych., Psycholog. Psychotherapeutin

Diese Fortbildung baut auf dem Seminar >>Psychische Erschöpfung in sozialen Interaktionsberufen<< auf und hat als Ziel die Förderung von Resilienz. Unter dem Stichwort Resilienz versteht man, dass Menschen über Eigenschaften verfügen bzw. Eigenschaften entwickeln, die sie befähigen, mit schwierigen Situationen und Verhältnissen umgehen zu können. Bei Resilienzförderung geht es vor allem darum, die mentale Gesundheit und das psychische Wohlbefinden von Menschen oder auch von ganzen Personengruppen zu stärken.

In dieser Fortbildung werden mehrere Wege zur Resilienz aufgezeigt. Es werden Arbeitsmaterialen vorgestellt, die eine Vielzahl von Anregungen, Impulsen und Übungen beinhalten, welche die Teilnehmer*innen in ihrer Arbeit mit Klient*innen und Patient*innen unterstützen sollen.

Supervision für niedergelassene Psychotherapeuten*innen, die Menschen
mit intellektueller Entwicklungsstörung behandeln oder behandeln wollen.

Referentin: Maren Prinz, Dipl. Psych., Psycholog. Psychotherapeutin
Überregional, Online

 

Organisationsentwicklung in sozialen Berufsfeldern

Referentin: Maren Prinz, Dipl. Psych., Psycholog. Psychotherapeutin

a. Führungskräfte-Coaching
b. Teamentwicklung
c. Fallsupervision (Einzel oder Team-Setting)

Verstehende Diagnostik, Theorie – Praxis, 3-tägig

Referent: Jens Wittpennig, Dipl. Psych., Dipl. Soz. Päd.

Psychische Störungen - dargestellt anhand von Filmbeispielen

Referent: Jörn Steenfatt, Dipl. Psych.

Anhand von Filmbeispielen aus Spielfilmen sollen ausgewählte psychische Störungen vorgestellt und erläutert werden. So zeigt allein schon der Vorspann zur "Klavierspielerin" (Haneke) eigentlich vieles, was man über eine Borderline-Störung wissen muss. Aber auch andere Beispiele geben eindrücklich Auskunft über Entstehung, Symptomatik und Verlauf einer psychischen Erkrankung ("Besser geht's nicht" - Zwangsstörung; "Das weiße Rauschen" - Schizophrenie).

Demenz und Selbstbestimmung bei Menschen
mit geistiger Behinderung

Referent: Dr. Michael Wunder, Dipl. Psych.

Demenz wird weithin mit Leid gleichgesetzt, mit  Bedrohung und Ende der Selbstbestimmung. Was ist Demenz? Wie entwickelt sich Demenz? Wie zeigt sich Demenz insbesondere bei Menschen mit geistiger Behinderung? Bedeutet Demenz wirklich das Ende der Selbstbestimmung? Neuere Erkenntnisse in der Forschung und Praxis zeigen, dass selbst fortgeschritten an Demenz erkrankte Menschen noch über eine Teilautonomie verfügen und bei entsprechender Kommunikations- und Umgebungsgestaltung noch in vieler Hinsicht Teile ihres Lebens gestalten und Verantwortung übernehmen können. Was bedeuten diese neuen Erkenntnisse und das sich langsam entwickelnde neues Verständnis von Demenz für den Umgang mit Menschen mit geistiger Behinderung, die an Demenz erkrankt sind? Neben den theoretischen und diagnostischen Grundlagen, sollen die Fragen der Praxis breiten Raum haben.

Seelische Traumata bei Menschen mit geistiger Behinderung

Referentin: Bettina Saathoff, Dipl. Psych.

Behinderte Menschen sind besonders oft Erfahrungen ausgesetzt, die seelisch schwer verletzend wirken können und dann entsprechende Folgen haben.
In diesem Seminar stehen folgende Themen im Vordergrund:
Was versteht man unter einem seelischen Trauma und welche Auswirkungen hat es für die Betroffenen?
Wie äußern sich Traumafolgen bei geistig behinderten Menschen?
Wie kann eine angemessene Begleitung traumatisierter geistig behinderter Menschen gestaltet werden?
Das Seminar versteht sich als Annäherung und Überblick über das Thema.
Fragen, Erfahrungen und Berichte aus der Praxis sind willkommen.

Wenn nichts sicher ist ...

Traumapädagogik

Referentin: Monika Gerstner, Dipl. Päd., Supervisorin DGSv

Die Traumapädagogik basiert auf den neuesten Erkenntnissen aus der Neurobiologie, der Hirnforschung und der Psychotraumatologie. Sie ermöglicht Verstehenszugänge, da wo Allgemeinpädagogik an ihre Grenzen stößt, da wo Begleitungsprozesse ins Stocken geraten oder manchesmal wiederholt abgebrochen werden.

Eine Einordnung von Verhaltenssymptomatiken allein über psychiatrische Störungsbilder und/oder behinderungsspezifische Störungsbilder ist in (sozial-)pädagogischen Arbeitsfeldern und hier verorteten Begleitprozessen nur begrenzt hilfreich, manchmal sogar eher (be-) schädigend.


Der/die Klient*in als Person, ihr Geworden-Sein, die Lebensgeschichte und damit verwobenes wirk-mächtiges "traumatisches Material" wird vielfach nicht gesehen. In dieser Weise tragen Klient*innen unbemerkt ihre traumaspezifischen Dynamiken in die (Arbeits-) Beziehung mit den AssitentInnen. Bleiben diese unerkannt, weil ein Bezugsrahmen spezifisch traumabasierten Verstehens fehlt, entfalten sie eine enorm destruktive Kraft in Form von wechselnden Täter-Opfer-Dynamiken, Spaltungsprozessen sowie wechselnden Gefühlen von Ohnmacht, Ausgeliefert-Sein, verzweifelter Wut, "Nichts scheint mehr sicher ...".  

Ein traumapädagogisches Verständnis erweitert den Blick, indem Symptomatiken im Zusammenhang traumaspezifischer Folgeerscheinungen verstehbar werden. Die spezifisch traumabasierten Interventions- und Handlungsmodelle stellen einen Beitrag dar zur Entlastung, Stabilisierung und Entwicklung.

Das Seminar verbindet Theorie mit Praxis. Anhand von mitgebrachten Beispielen der Teilnehmer*innen werden Möglichkeiten traumapädagogischer Handlungskonzepte und Interventionen für das eigene Arbeitsfeld exploriert.  

Inhalte: 

- Was versteht man unter einem Trauma?

- Überblick zur Geschichte der Psychotraumatologie

- Neurobiologische Grundlagen

- Grundlagen traumapädagogischen Handelns

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Opfer von Aggression und Gewalt

Referentin: Bettina Saathoff, Dipl. Psych.

Bei uns kann so etwas nicht passieren! Das muss man aushalten können! Selbst schuld!
Wirklich...?
In dieser Veranstaltung soll das Hauptaugenmerk darauf gelegt werden, was passiert, wenn Mitarbeiter*innen während ihrer Arbeit durch Aggression und Gewalt zu Schaden kommen.
Gewalterfahrungen rufen massive Gefühle von Angst und Ohnmacht hervor, sowohl bei den direkten Opfern, als auch bei den anderen Anwesenden.
Es geht darum zu erkennen und auch anzuerkennen, welche persönlichen Folgen solche Erfahrungen für jeden einzelnen haben. Außerdem geht es darum, wie eine hilfreiche Unterstützung der Betroffenen aussehen kann und was zu vermeiden ist.
Weiterhin werden erste Schritte und Notfallpläne im Zusammenhang mit Gewaltereignissen besprochen. Ziel des Seminars soll es sein, sich mit solchen Vorfällen auseinander zusetzen und sich, so gut es geht, vorzubereiten. Ohne gute Vorbereitung ist die Gefahr groß, dass sich die akute Erfahrung von Ohnmacht und Angst fortsetzt und neuer Gewalt Boden bereitet. In diesem Sinn soll die Veranstaltung als ein Beitrag zur Gewaltprävention verstanden werden.
Das Seminar dient der Begleitung und dem besseren Verständnis von durch Gewalt Betroffenen.
Für Kolleg*innen mit akuten, kürzlich zurückliegenden Gewalterfahrungen sind Einzelgespräche geeigneter.

Aggression steuern – gegen Gewalt handeln

Referent: Carlos Escalera, Dipl. Päd.

Ziele: Reflektion und Training zur Optimierung des Umgangs mit der eigenen und mit der fremden Angst, Wut und Aggression. Erhöhung der Sicherheit, Förderung der Gesundheit und Verbesserung des Dialogs zwischen Klienten und Professionellen. Austausch, Fortbildung und Training: Die Fortbildung wird als Austauschforum für betroffene und interessierte Mitarbeiter*innen organisiert, moderiert und geleitet. Die Kolleg*innen aus den unterschiedlichen Disziplinen werden die Zeit und den Raum bekommen, um über Wirkungen und Interventionen der bzw. bei Gewalt zu sprechen. Die Austauschprozesse der zwischen menschlichen Aggressivität werden reflektiert und somit kognitiv bearbeitet. Sie werden aber auch inszeniert und  trainiert, so dass die emotionale und körperliche Dimension wahrgenommen, respektiert und gesteuert werden kann.

Vom Helfer zum Täter: Strukturelle Gewalt durch Mitarbeiter der Eingliederungshilfe, 2-tägig

Referent: Jens Wittpennig, Dipl. Psych. Dipl. Soz. Päd.

 

Training zum Umgang mit Aggression und Gewalt in Institutionen der Eingliederungshilfe, 2-5-tägig

Referent: Jens Wittpennig, Dipl. Psych. Dipl. Soz. Päd.

 

Konfliktbewältigung und- begleitung:
Konflikte erfassen, erleben, begleiten, bewältigen

Hanna Völkl, M.A. Sozialpädagogik

Online-Seminar 2 x 3 1/2 Stunden (9:00 - 12:30 Uhr)
Kosten: 120,- € pro Teilnehmer

Das Seminar ist auch auf Englisch, Spanisch oder Deutsch möglich.

Die genaue Schwerpunktsetzung wird angepasst je nach Gruppe/ Bedarf/ Zielsetzung/ Bedürfnissen der Teilnehmer*innen. Bestandteile sind immer Theorie, Praxis und Selbsterfahrung.

Schwierige Gespräche erfolgreich führen, 2-tägig 

Referent: Jens Wittpennig, Dipl. Psych., Dipl. Soz. Päd. 

Jeder kennt die Situation: ein schwieriges Gespräch steht bevor und allein der Gedanke daran sorgt für Magenschmerzen, Herzrasen und/oder feuchte Hände. Eltern-, Angehörigen-, Beratungs- und Kritik- gespräche, Leistungsbeurteilungen und erst recht Aussprachen über Konflikte bedingen eine sorgfältige Vorbereitung. Darüber hinaus erfordern sie Feingefühl für die Situation und Wachsamkeit für Zwischen- töne. In dieser Fortbildung geht es darum, wie Mitarbeiter*innen, Teamleiter*innen und Führungskräfte schwierige Gespräche mit einem, zwei oder mehreren Gesprächspartner*innen konstruktiv gestalten können. Hierzu werden grundlegende Modelle der menschlichen Kommunikation, Moderation und Gesprächsführung in unterschiedlichen Gesprächssituationen vermittelt und anhand eigener Fallbeispiele aus der Praxis der Teilnehmer*innen geübt und reflektiert. Die Fortbildung richtet sich grundsätzlich an alle Beschäftigten der Evangelischen Stiftung Alsterdorf sowie anderen Einrichtungen der Behindertenhilfe u.ä.

Kollegiale Beratung in/für Teams, 1,5-tägig

Referent: Jens Wittpennig, Dipl. Psych., Dipl. Soz. Päd. 

 

Lust, Sexualität, Partnerschaft und Liebe

ein Aufklärungsseminar für Menschen mit Behinderung und deren Begleiter*innen
Referent: Carlos Escalera, Dipl. Päd.

 

Diagnostik ADHS und Autismus-Spektrum-Störungen

Wir bieten in unserem Beratungszentrum auch einen Schwerpunkt für die Diagnostik von Erwachsenen mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) und Autismus-Spektrum-Störungen (AAS).

 

ADHS 

Referentin: Maren Prinz, Dipl. Psych., Psycholog. Psychotherapeutin

In der Vergangenheit wurde ADHS ausschließlich im Kindes – und Jugendalter diskutiert. Heute weiß man, dass die Symptomatik bis in das Erwachsenenalter fortbesteht und bei betroffenen Erwachsenen Einfluss auf Verhalten und Erleben im Alltag hat. Es kann gerade bei Erwachsenen mit ADHS zu Problemen beim Erreichen beruflicher Ziele sowie zu Konflikten in (partnerschaftlichen) Beziehungen kommen. Zudem ist ADHS mit einer Anzahl von anderen psychischen Erkrankungen und Problemen verbunden. Vor diesem Hintergrund kommt es zu komplexen Anforderungen an die Diagnostik des ADHS im Erwachsenenalter.

Ablauf der Diagnostik:

  • Ausführliches Erstgespräch zur umfassenden, strukturierten Erhebung der Anamnese (Vorgeschichte).
  • Erhebung der störungsspezifischen Entwicklungsgeschichte (z.B. Beginn und Verlauf der Symptomatik).
  • Ausführliches Gespräch zur aktuellen ADHS-Symptomatik (Art, Häufigkeit, Intensität) in verschiedenen Lebensbereichen (Familie, Schule/Arbeit, Freizeitbereich).
  • Erhebung der Familienanamnese, insbesondere mit Anhaltspunkten auf eine ADHS bei Eltern, Geschwistern, Kindern.
  • Durchführung der Psychologischen Testung.

Autismus-Spektrum-Störungen (AAS) 

Referentin: Maren Prinz, Dipl. Psych., Psycholog. Psychotherapeutin

Autismus-Spektrum-Störungen werden als tiefgreifende Entwicklungsstörungen verstanden, die sich bereits in der Kindheit zeigen und über das gesamte Leben anhalten. Es kommt dabei zu Auffälligkeiten in der altersentsprechenden Kommunikationsfähigkeit und auch Sprache. Zudem zeigen sich Einschränkungen in der sozialen Interaktion. Man spricht hier oft von begrenzten, sich wiederholenden und stereotypen Verhaltensweisen, Spezialinteressen und Aktivitäten. Der Begriff der Autismus-Spektrum-Störung umfasst Begriffe wie frühkindlicher Autismus, Asperger-Autismus und Atypischer Autismus.

  • Ausführliche Gespräche zur umfassenden, strukturierten Erhebung der Anamnese (Vorgeschichte).
  • Ausführliche Gespräche zur störungsspezifischen Entwicklungsgeschichte mit Fremdanamnese (Einbeziehung von Informationen durch die Zugehörigen).
  • Durchführung von Verhaltensbeobachtungen.
  • Durchführung der störungsspezifischen, psychologischen Testung.
  • Ggf. sind in Kooperation mit dem/der Hausarzt*in körperliche oder neurologische Untersuchungen erforderlich.