Hauptspalte

Fortbildungen für Mitarbeitende im Sozial- und Gesundheitsbereich

Fortbildungen im 2. Halbjahr 2017
Ort: Beratungszentrum Alsterdorf, Paul-Stritter-Weg 7, 3. OG und Alsterdorfer Markt 8, 2. OG, 22297 Hamburg

 

 

„DOKI – Dialog Orientierte Körperliche Intervention“

Referent: Carlos Escalera, Dipl.Päd.
Kosten: 180 €

DOKI ist ein Interventionskonzept zur Herstellung von Sicherheit und zur Minimierung von Verletzungen sowie zur Kommunikationsgestaltung in zwischenmenschlichen Konfliktsituationen, insbesondere in Fällen grenzüberschreitenden Verhaltens.

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Wir freuen uns, Interessierten einen käuflich zu erwerbenden Film
anbieten zu können, der über uns zu bestellen sein wird.
Einen Ausschnitt finden Sie hier

Mittwoch, 29.11.2017, 09:00 bis 16:00 Uhr

Entspannungstechniken bei Angststörungen

Referentin:  Silke Mohr, Dipl. Psych.
Kosten: 90,- €

In diesem Seminar werden unterschiedliche Entspannungstechniken vorgestellt und erprobt. Angeboten werden u.a. Atemtechniken und Techniken, die ihren Ursprung in der traditionellen chinesischen Medizin haben sowie Übungssequenzen, die hilfreich bei beginnenden Panikattaken sind. Ziel ist es, die Übungen in der täglichen Arbeit mit Klienten, auch mit Klienten mit Behinderung, praktisch anleiten zu können.
 
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Dienstag, 05.12.2017, 09:30 bis 16:30 Uhr

"Das Asperger Syndrom" - Eine Variante des Autismus

Referentin:  Ute Roegener, Lehrerin
Kosten: 90 €

Menschen mit Asperger Syndrom werden oftmals mit besonderen Schwierigkeiten in ihrem Leben konfrontiert. Einerseits verfügen sie über ausgeprägte Begabungen bis hin zum Genie – sie sind Experten in einem Spezialgebiet. Andererseits fehlt aber den meisten die Fähigkeit, soziale Kontakte, Beziehungen mit anderen Menschen einzugehen – sie werden zu Außenseitern. Diese Diskrepanz führt zu Problemlagen mit unterschiedlicher individueller Ausprägung. Die Fortbildung widmet sich inhaltlich den spezifischen Eigenheiten und besonderen Entwicklungsanforderungen des AS. Es werden Problemlösungsansätze hinsichtlich verschiedener Bezugssysteme vorgestellt, die Anregungen für eine angemessene individuelle Begleitung und Unterstützung in den jeweiligen Praxisfeldern bieten. Fallbeispiele und Fragestellungen aus der Praxis sind wünschenswert. 
 
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Fortbildungen, ohne Vorgabe von Terminen, die Sie bei uns buchen können:

Buchung über das Geschäftszimmer des Beratungszentrums

Ort und Zeit nach Wahl
Preise: freie Vereinbarung mit den Dozenten
Orientierung: 400,- € bis   500.- € halbtags, 800,- € bis 1.000,-€ ganztags

 
 

Psychische Störungen bei Menschen mit Intelligenzminderung

 

Grundlagenseminar, 1-tägig
Referentin: Vivian Keim, Dipl. Psych.

 

Theorie-Praxis-Seminar, 3-tägig

Grundlagen und verstehende Diagnostik

Referent: Jens Wittpennig, Dipl. Psych., Dipl. Soz. Päd.

 

Kompaktveranstaltung, 4-tägig

Grundlagen und ausgewählte Störungsbilder

Referentin: Vivian Keim, Dipl. Psych.

 

Depressionen bei Menschen mit geistiger Behinderung

Referentin: Vivan Keim, Dipl. Psych.

Das Auftreten von psychischen Störungen ist bei Menschen mit geistiger Behinderung keineswegs „naturgegeben“, sie treten aber wesentlich häufiger auf als bei Nichtbehinderten. Im Alltag bringen sie oft besondere Schwierigkeiten mit sich und lösen immer wieder auch Ärger, Hilflosigkeit, Erschrecken und manchmal auch Reaktionen aus, die ihrerseits das als problematisch erlebte Verhalten verstärken.

In dieser Fortbildung soll zum einen ein Grundwissen zur Depression in ihren unterschiedlichen Ausprägungen erarbeitet und vertieft werden. Dabei liegt der Fokus auch auf den Besonderheiten, die sich für Menschen mit Intelligenzminderung ergeben, was bedeutet, die Personen auf ihrem jeweiligen Entwicklungsstand zu erkennen und zu verstehen. Zum Verstehen der Depression werden unterschiedliche Erklärungsansätze vermittelt, und auf die Situation von Menschen mit geistiger Behinderung bezogen.
Vorrangiges Ziel ist die Unterstützung der Handlungsfähigkeit im Umgang den betroffenen Menschen. Ein wichtiger Bestandteil der Fortbildung ist daher die Reflektion des eigenen Handelns und gegenseitigen Erlebens und der gemeinsamen Beziehungsgestaltung.

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Demenz und Selbstbestimmung bei Menschen
mit geistiger Behinderung

Referent: Dr. Michael Wunder, Dipl. Psych.

Demenz wird weithin mit Leid gleichgesetzt, mit  Bedrohung und Ende der Selbstbestimmung. Was ist Demenz? Wie entwickelt sich Demenz? Wie zeigt sich Demenz insbesondere bei Menschen mit geistiger Behinderung? Bedeutet Demenz wirklich das Ende der Selbstbestimmung? Neuere Erkenntnisse in der Forschung und Praxis zeigen, dass selbst fortgeschritten an Demenz erkrankte Menschen noch über eine Teilautonomie verfügen und bei entsprechender Kommunikations- und Umgebungsgestaltung noch in vieler Hinsicht Teile ihres Lebens gestalten und Verantwortung übernehmen können. Was bedeuten diese neuen Erkenntnisse und das sich langsam entwickelnde neues Verständnis von Demenz für den Umgang mit Menschen mit geistiger Behinderung, die an Demenz erkrankt sind? Neben den theoretischen und diagnostischen Grundlagen, sollen die Fragen der Praxis breiten Raum haben.

Seelische Traumata bei Menschen mit geistiger Behinderung

Referentin: Bettina Saathoff, Dipl. Psych.

Behinderte Menschen sind besonders oft Erfahrungen ausgesetzt, die seelisch schwer verletzend wirken können und dann entsprechende Folgen haben.
In diesem Seminar stehen folgende Themen im Vordergrund:
Was versteht man unter einem seelischen Trauma und welche Auswirkungen hat es für die Betroffenen?
Wie äußern sich Traumafolgen bei geistig behinderten Menschen?
Wie kann eine angemessene Begleitung traumatisierter geistig behinderter Menschen gestaltet werden?
Das Seminar versteht sich als Annäherung und Überblick über das Thema.
Fragen, Erfahrungen und Berichte aus der Praxis sind willkommen.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Opfer von Aggression und Gewalt

Referentin: Bettina Saathoff, Dipl. Psych.

Bei uns kann so etwas nicht passieren! Das muss man aushalten können! Selbst schuld!
Wirklich...?
In dieser Veranstaltung soll das Hauptaugenmerk darauf gelegt werden, was passiert, wenn Mitarbeiterinnen während ihrer Arbeit durch Aggression und Gewalt zu Schaden kommen.
Gewalterfahrungen rufen massive Gefühle von Angst und Ohnmacht hervor, sowohl bei den direkten Opfern, als auch bei den anderen Anwesenden.
Es geht darum zu erkennen und auch anzuerkennen, welche persönlichen Folgen solche Erfahrungen für jeden einzelnen haben. Außerdem geht es darum, wie eine hilfreiche Unterstützung der Betroffenen aussehen kann und was zu vermeiden ist.
Weiterhin werden erste Schritte und Notfallpläne im Zusammenhang mit Gewaltereignissen besprochen. Ziel des Seminars soll es sein, sich mit solchen Vorfällen auseinander zusetzen und sich, so gut es geht, vorzubereiten. Ohne gute Vorbereitung ist die Gefahr groß, dass sich die akute Erfahrung von Ohnmacht und Angst fortsetzt und neuer Gewalt Boden bereitet. In diesem Sinn soll die Veranstaltung als ein Beitrag zur Gewaltprävention verstanden werden.
Das Seminar dient der Begleitung und dem besseren Verständnis von durch Gewalt Betroffenen.
Für KollegInnen mit akuten, kürzlich zurückliegenden Gewalterfahrungen sind Einzelgespräche geeigneter.

Epilepsie für Anfänger

Referentin: Vivian Keim, Dipl. Psych.

Vermittlung von Grundlagen über Epilepsie bei Menschen mit geistiger Behinderung
Epilepsie steht für eine Vielzahl von Anfallserkrankungen mit unterschiedlichen Erscheinungsformen, Ursachen und Auslösern. Bei Menschen mit geistiger Behinderung kommen sie wesentlich häufiger vor als bei Nichtbehinderten – und hängen nicht selten mit psychischen Störungen zusammen.
In dieser Fortbildung sollen die wesentlichen Anfallsarten differenziert und betrachtet  werden – auch um das subjektive Erleben der Betroffenen nachzuvollziehen. Basierend darauf und auf dem theoretischen Verstehen werden sinnvolle Interventionen und notwendige Assistenzleistungen erarbeitet.
Inhalte:
Hirnphysiologische Grundlagen des Anfallsgeschehens
Differenzierung von Anfallsarten und -formen
Psychogene Anfälle
Verhalten in der Assistenz
Grundlagen antikonvulsiver Behandlung (Wirkungsweise, mögliche Nebenwirkungen)

Aggression steuern – gegen Gewalt handeln

Referent: Carlos Escalera, Dipl. Päd.

Ziele: Reflektion und Training zur Optimierung des Umgangs mit der eigenen und mit der fremden Angst, Wut und Aggression. Erhöhung der Sicherheit, Förderung der Gesundheit und Verbesserung des Dialogs zwischen Klienten und Professionellen. Austausch, Fortbildung und Training: Die Fortbildung wird als Austauschforum für betroffene und interessierte MitarbeiterInnen organisiert, moderiert und geleitet. Die Kollegen aus den unterschiedlichen Disziplinen werden die Zeit und den Raum bekommen, um über Wirkungen und Interventionen der bzw. bei Gewalt zu sprechen. Die Austauschprozesse der zwischen menschlichen Aggressivität werden reflektiert und somit kognitiv bearbeitet. Sie werden aber auch inszeniert und  trainiert, so dass man die emotionale und körperliche Dimension wahrgenommen, respektiert und gesteuert werden kann.

Vom Helfer zum Täter: Strukturelle Gewalt durch Mitarbeiter der Eingliederungshilfe, 2-tägig

Referent: Jens Wittpennig, Dipl. Psych. Dipl.  Soz.Päd.

Beschreibungstext folgt

Training zum Umgang mit Aggression und Gewalt in Institutionen der Eingliederungshilfe, 2-5-tägig

Referent: Jens Wittpennig, Dipl. Psych. Dipl.  Soz.Päd.

Beschreibungstext folgt

Palliative Care – Umgang mit Tod und Sterben
bei Menschen mit Behinderung

Referent: Dr. Michael Wunder, Dipl. Psych.

Im Geborenwerden und im Sterben sind wir alle gleich, ob behindert oder nicht. Wir brauchen hierfür keine Extras. Dennoch sollte alles Wissen der Behindertenhilfe und der Hospizarbeit genutzt werden, um die Bedingungen des Älterwerdens und des Sterbens von Menschen mit Behinderung an ihrem jeweiligen Wohnort zu verbessern. Was heißt „Sterben zu Hause“ für Menschen mit Behinderung? Was ist Sterbebegleitung, was ist Sterbehilfe? Welchen Stellenwert haben Patientenverfügungen? Was brauche ich zur Begleitung schwer kranker und sterbender Menschen? Wie kann ich die Methode der Lebensbilanzarbeit nutzen? Wie rede ich über Tod und Sterben? Wie gehe ich mit Trauer um? Was bieten Palliativmedizin und Hospizversorgung? Wie können diese Erfahrungen in die Arbeit der Behindertenhilfe integriert werden?

Schwierige Gespräche erfolgreich führen, 2-tägig 

Referent: Jens Wittpennig, Dipl.Psych

Jeder kennt die Situation: ein schwieriges Gespräch steht bevor und allein der Gedanke daran sorgt für Magenschmerzen, Herzrasen und/oder feuchte Hände. Eltern-, Angehörigen-, Beratungs- und Kritik- gespräche, Leistungsbeurteilungen und erst recht Aussprachen über Konflikte bedingen eine sorgfältige Vorbereitung. Darüber hinaus erfordern sie Feingefühl für die Situation und Wachsamkeit für Zwischen- töne. In dieser Fortbildung geht es darum, wie Mitarbeiter, Teamleiter und Führungskräfte schwierige Gespräche mit einem, zwei oder mehreren Gesprächspartnern konstruktiv gestalten können. Hierzu werden grundlegende Modelle der menschlichen Kommunikation, Moderation und Gesprächsführung in unterschiedlichen Gesprächssituationen vermittelt und anhand eigener Fallbeispiele aus der Praxis der Teilnehmer geübt und reflektiert. Die Fortbildung richtet sich grundsätzlich an alle Beschäftigten der Evangelischen Stiftung Alsterdorf, sowie anderen Einrichtungen der Behindertenhilfe u.ä.

Kollegiale Beratung in/für Teams, 1,5-tägig

Referent: Jens Wittpennig, Dipl.Psych

 

 

Basale Stimulation - basale Kommunikation

Ein kombiniertes Konzept für den Umgang mit Menschen mit schwerster Mehrfachbehinderung
Referentin: Ute Roegener, Lehrerin

Manchmal erleben wir in der Assistenz von schwerst mehrfach behinderten Menschen Verhaltensweisen, die wir kaum verstehen, die uns sogar an die Grenzen unserer Belastbarkeit führen. Es fällt schwer, dann noch empathisch zu bleiben und professionell zu handeln. Wenn wir unseren Klienten auf der Ebene begegnen wollen, auf der sie uns begegnen, ist es hilfreich, Verständnis für ihre Wahrnehmungs-, Kommunikations- und emotionalen Verarbeitungsmöglichkeiten zu entwickeln. Die Fortbildung gibt einen Einblick in die Wahrnehmungswelt und die Kommunikationsformen der schwerst-mehrfach behinderten Menschen und erweitert durch ein tieferes Verständnis der emotionalen Befindlichkeit das Handlungsrepertoire von Assistenten. Wie funktioniert die Wahrnehmung bzw. Sinneswahrnehmung überhaupt? Wie drückt ein schwerst-mehrfach behinderter Mensch aus, wenn er sich unwohl fühlt oder Angst hat? Die Fortbildung ermöglicht ein besseres Verständnis dieser Themenbereiche durch theoretischen Input und Selbsterfahrungsanteile, so dass die Teilnehmer sensibilisiert werden für diese besondere Form der Beziehungsgestaltung.

Sexualität bei Menschen mit geistiger Behinderung –
behinderter Sex?

Ein Seminar für Mitarbeitende
Referentin: Vivian Keim, Dipl. Psych.

Sexualität und Partnerschaft sind ein selbstverständlicher Bestandteil des Lebens – auch für Menschen mit Intelligenzminderung. In diesem Fortbildungsangebot werden zunächst entwicklungspsychologische Grundlagen mit Schwerpunkt auf Entwicklung von Sexualität vermittelt, um dann die Fragen des Umgangs in den unterschiedlichen Arbeitsfeldern aufzugreifen und zu diskutieren. Dabei soll es sowohl um grundsätzliche Fragen (Partnerschaft, Kinderwunsch, Verhütung, Aids, Homosexualität…) als auch um konkrete Praxisbeispiele der TeilnehmerInnen gehen. Hier soll gemeinsam versucht werden, das Verhalten von Menschen hinsichtlich der sexuellen Bedürfnisse zu verstehen – und daraus Konsequenzen für die pädagogische Arbeit abzuleiten. Vor diesem Hintergrund soll auch als Grenzüberschreitung erlebtes Verhalten betrachtet und verstanden werden.

Lust, Sexualität, Partnerschaft und Liebe

ein Aufklärungsseminar für Menschen mit Behinderung und deren BegleiterInnen
Referent: Carlos Escalera, Dipl. Päd.