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Meinungen

 

 

Gerald Gössl

Leiter der Teilbetreuung und Mobile Wohnassistenz Region Weinviertel

Mit DOKI® hat sich die Qualität unserer Tätigkeit im Bereich „Menschen mit Behinderung“ spürbar zum Positiven verändert…

Die MitarbeiterInnen geben regelmäßig Rückmeldung, wenn diese DOKI® anwenden und hier deeskalierend auf KlientInnen einwirken konnten. Hier ist die „Herstellung von Sicherheit“ bei den MitarbeiterInnen stark spürbar, was sich auch auf die Qualität der täglichen Arbeit bei Menschen mit Behinderung auswirkt.

Immer wieder wird der Wunsch von weiterführenden Fortbildungen diesbezüglich geäußert. Außerdem wird regelmäßig das Thema Aggression und Gewalt und der Umgang damit reflektiert und Erfahrungen ausgetauscht. Hier ist die von Carlos Escalera gestaltete DVD eine große Hilfestellung.

Peter Graaf

Diplompsychologe, Psychologischer Psychotherapeut,
Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut

DOKI® hilft uns dabei, diese professionelle Aufgabe mit der richtigen Grundhaltung zu erfüllen….

Im Rahmen unserer stationären kinder- und jugendpsychiatrischen Arbeit geraten wir bei aggressiven Patienten immer wieder in schwierige Situationen, die ein behutsames aber auch wirksam schützendes körperliches Eingreifen erfordern. Wir müssen unsere jungen Patienten daran hindern, andere Kinder in ihrer zum Teil unbändigen Wut zu verletzen oder gar ihre Eltern anzugreifen.

Psychotherapeutische Hilfe oder pädagogische Klärungsversuche tragen zum Teil erst nach längerer Zeit dazu bei, dass Kinder ihre oft unbewussten seelischen Probleme offenlegen und angemessen verbalisieren können. Nicht selten neigen sie dazu, aus tiefsitzender Angs oder  Scham- oder Unzulänglichkeitsgefühlen heraus in den „Angriff“ zu gehen, statt sich Trost oder Unterstützung zu holen. Sie brauchen dann klare Grenzen, die aber auch Halt geben und zu anderen gewaltfreien Lösungen einladen.

Herr Escalera vermittelt Therapeuten und Pflegekräften einerseits körperliche Interventionstechniken mit Schutz- und Haltegriffen. Er betont dabei aber auch – ganz im Sinne unserer therapeutischen Prinzipien – die notwendige Grundhaltung gegenüber den Patienten. Diese ist von Wertschätzung, Respekt, Mitgefühl, aber auch Entschlossenheit in der Begrenzung von Gewalt geprägt. Therapeutische oder medizinische Fachkräfte entwickeln durch regelmäßige Trainingsstunden eine innere Gelassenheit, aber auch Sicherheit in der Begrenzung unserer Patienten. Sie können die entsprechenden Vorgehensweisen dann an Eltern aggressiver Patienten weitergeben, damit sie lernen, ihre Kinder zu halten. Überschießender Wut müssen sie ja Einhalt gebieten können, dabei zugewandt und ohne Angst klar bleiben.

Herr Escalera vereint mit seiner Person und seinem Konzept wesentliche Grundprinzipien, die für eine heilsame therapeutische Arbeit Voraussetzung sind. Mit seinem Gespür für Patienten und seine Kursteilnehmer geht auf ihre Bedürfnisse ein. Er beachtet auch ihre nonverbalen Signale und stärkt ihre Beziehungskompetenz. Es geht ihm nicht allein um die richtige „Technik“, sondern um die authentische persönliche Präsenz. Damit hat er bereits vielen Kindern, ihren Eltern und unseren professionellen Kräften einen großen Dienst erwiesen.

DOKI® hilft uns dabei, diese professionelle Aufgabe mit der richtigen Grundhaltung zu erfüllen. Herr Escalera vermittelt Therapeuten und Pflegekräften einerseits körperliche Interventionstechniken mit Schutz- und Haltegriffen. Er betont dabei aber auch .... die notwendige Grundhaltung gegenüber den Patienten. Diese ist von Wertschätzung, Respekt, Mitgefühl, aber auch Entschlossenheit in der Begrenzung von Gewalt geprägt. Er beachtet auch ihre nonverbalen Signale und stärkt ihre Beziehungskompetenz. Es geht ihm nicht allein um die richtige „Technik“, sondern um die authentische persönliche Präsenz. Damit hat er bereits vielen Kindern, ihren Eltern und unseren professionellen Kräften einen großen Dienst erwiesen.

 

Andres Pappé

Heilpädagoge und Sonderlehrer, in Perceval, St. Prex, Schweiz.

Mit der Methode DOKI® werden nicht nur konkrete Techniken geübt…, die uns helfen, mit gewalttätigem Verhalten umzugehen, sondern vor allem eine innere Haltung erarbeitet, mit der ich dem Gegenüber zu verstehen geben kann: Ich bin nicht Dein Feind.

Daniel Kasper

Dozent an der Fachhochschule Nordwestschweiz, Hochschule für Soziale Arbeit,
Institut für Partizipation und Integration

C. Escalera legt uns mit seinem DOKI® ein professionelles, theoretisch begründetes, anspruchsvolles und dennoch praktisches Instrument der körperlichen Krisenintervention vor.

Professionell ist das Instrument deshalb, weil den emotionalen Befindlichkeiten und Erlebniswelten von KlientInnen in respektvoller und ressourcenorientierter Weise Beachtung geschenkt wird. Menschen mit Beeinträchtigung werden nicht als eingeschränkt, defekt oder „dumm“ dargestellt, sondern in ihrer Not, ihren Ausdrucksmöglichkeiten und ihren Bedarfen ernst genommen. Dadurch entsteht nicht die „übliche“ Zweiteilung – hier die Begleitpersonen, dort die Personen mit Einschränkungen –, sondern DOKI macht klar, dass beide Seiten sich in derselben Lage, in denselben Mechanismen befinden und mit denselben Ängsten, Zweifeln aber auch denselben Hoffnungen und Bedürfnissen konfrontiert sind. Zudem vertritt C. Escalera mit DOKI® den hohen ethischen Anspruch, Krisensituationen so gewalt- und verletzungsminimierend wie immer möglich zu gestalten.

Das Instrument ist theoretisch in Erkenntnissen der Neurophysiologie, Psychologie, Traumpädagogik, Physiologie fundiert und überzeugt durch eine konsequente Anwendung der Erkenntnisse in jeder Krisensituation.

Das Instrument ist sehr anspruchsvoll, weil es die ständige Reflexion der Begleitpersonen gerade auch in emotional und körperlich herausfordernden und belastenden Situationen als unabdingbare Voraussetzung einsetzt und einübt. Das Instrument hat den – überaus berechtigen – Anspruch, mitten in einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der das Gegenüber vielleicht völlig ausser sich ist, die innere Stabilität, die körperliche Entspannung und die emotionale Gelassenheit zu bewahren, damit der Mensch vis-à-vis physisch und emotional wahrgenommen werden kann. Erst dadurch wird die gezielte, deeskalierende und beziehungsstiftende Intervention möglich, die C. Escalera ins Zentrum seiner Arbeit stellt.

Darüber hinaus ist das Instrument in der Anwendung und in der Übung praktisch. Es kann auch mit Personen ohne entsprechende psychologische, sozial(päd-)agogische oder ähnliche Ausbildung geübt und vertieft werden. Der zwischenmenschliche Kontakt, die Kommunikationsbrücke und der eigene Körper sind die wesentlichen Instrumente, die DOKI® für alle Interessierten erfahrbar und erlernbar machen.

Last but not least macht der liebevoll-augenzwinkernde Humor in der Vermittlung von C. Escalera, gepaart mit einer tiefen Ernsthaftigkeit für die Sache DOKI® so wertvoll.